Wissenschaftslektorat

Was ist ein wissenschaftliches Lektorat?

Bei einem Wissenschaftslektorat handelt es sich – anders als es der Name vermuten lässt – eigentlich nur um das Korrektorat einer Prüfungsleistung wie einer Bachelorarbeit, einer Masterarbeit oder einer anderen akademischen Arbeit.

Die eidesstattliche Erklärung

Nachdem Sie die Abschlussarbeit geschrieben haben, unterschreiben Sie für gewöhnlich eine eidesstattliche Erklärung, bei der Sie versichern, alle genutzten Hilfsmittel angegeben zu haben und die Arbeit (nur) durch Sie erbracht worden ist. Bei stilistischen Eingriffen durch einen Lektor befinden Sie sich bereits in einer Grauzone. Ein Ghostwriting ganzer Passagen (oder einzelner Sätze) ist schon jenseits dieser Grauzone – es ist schlichtweg verboten und kann zur Aberkennung Ihres akademischen Grades führen.

Was kostet ein Wissenschaftslektorat?

Die Kosten für das Wissenschaftslektorat können Sie nach dem Abschluss in Ihrer Steuererklärung angeben. Sie bekommen im Regelfall einen Teil dessen also wieder zurück, da es sich um Werbungskosten handelt. Trotzdem komme ich Ihnen dabei preislich ein wenig entgegen.

Bitte aktivieren Sie um Himmels Willen keine „Sponsoren“ (also fragen Sie nicht Ihre Großeltern etc. um Geld), wenn Sie die Rechnung für ein W-Lektorat nicht bezahlen können. Fragen Sie in dem Fall Ihre Kommilitonen, Freunde, Eltern und Großeltern, ob Sie stattdessen nicht Korrektur lesen können.

Gibt es Alternativen zum Wissenschaftslektorat?

Die gibt es tatsächlich: viele Universitäten bieten Schreibberatungen an, bei denen Sie lernen richtig zu recherchieren und Ihre Abschlussarbeit inhaltlich zu planen. Diese Art der Vorbereitung hat den Vorteil, dass sie umsonst ist – Sie müssen aber vor dem Schreiben der Arbeit ein wenig Zeit investieren.

Wie lange dauert ein Wissenschaftslektorat?

Um größeren Stress für Sie zu vermeiden, melden Sie sich bitte 2–3 Wochen vor der Abgabe Ihrer Arbeit wegen eines Angebots. Die Bearbeitung Ihrer Arbeit kann je nach Umfang mehrere Tage dauern und zu guter Letzt müssen Sie die Änderungen ja noch annehmen oder verwerfen (Autorkorrekturen; Sie sind verantwortlich für Ihren Text, also müssen Sie auch noch das Ergebnis des Wissenschaftslektorats prüfen).

Plagiatssoftware: Plagiatsprüfung bei Abschlussarbeiten

Zum Thema Plagiatsprüfung gibt es eigentlich nicht viel zu sagen: Sie wissen in den meisten Fällen selbst, ob Sie a) Zitate aus bestimmten Büchern oder b) ganze Bücher nicht als Quelle angegeben haben.

Ohne zu wissen, welche Publikationen von Ihren Bildungseinrichtungen geprüft werden (also welchen Textkorpus sie für die Plagiatsprüfung vorgibt), ab wann diese Hochschule von einem Plagiat ausgeht (1 %, 5 % oder vielleicht erst ab 20 %?) und welche Software die Hochschule überhaupt einsetzt, ist eine Prüfung durch die Nutzung von Plagiatssoftware eine Dienstleistung, für die Sie kein Geld ausgeben müssen.

Sie finden online auch einige Artikel darüber, warum diese Art Software einfach nichts taugt. Deswegen biete ich diese Dienstleistung auch nicht an.

 

Bitte beachten Sie: Eine inhaltliche Bearbeitung biete ich bei Abschlussarbeiten nicht an. Ich werde missverständliche Absätze zwar markieren, sie aber nicht berichtigen.

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