Rechtschreibung prüfen – und mehr

 

Rechtschreibfehler auf einer Speisekarte sind meistens nur ärgerlich –      
In einem Beipackzettel ist das komplizierter.

Mathias Stolarz | Freier Lektor ADM

Die Textprüfung für richtige Texte

Ein Korrektorat ist eine Textprüfung, bei der es um die Formalia Ihres Textes geht. Beim Korrekturlesen ist es meine Aufgabe, die Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung (hier vor allem die Kommasetzung) und Plausibilität Ihrer Texte zu prüfen und gefundene Fehler zu korrigieren (oder zur Korrektur anzuzeichnen). Falls dabei einzelne Wörter von der genormten Schreibung (Rat für deutsche Rechtschreibung), Ihrer Hausschreibung (Corporate Language/Corporate Wording) oder den Vorschlägen von Duden abweichen, werde ich diese bei der Bearbeitung im Korrektorat kenntlich machen.

Die drei Arten des Korrektorats

  • Vom eigentlichen Korrekturlesen redaktionell gut aufbereiteter Texte, die schon lektoriert wurden und ohne Silbentrennung im Manuskript und Typoskript daherkommt,

  • über die komplexe Umbruchkorrektur mit all ihren grafischen Tücken und potenziellen Stolperfallen im Mehrspaltensatz,

  • bis hin zur finalen Schlusskorrektur kurz vor Drucklegung, bei der auch überprüft wird, ob alle vorherigen Textkorrekturen ausgeführt wurden (Kollationieren von Korrekturen),

biete ich Ihnen immer die passende Bearbeitung für Ihre Publikation. Das Korrektorat ist eben mehr als eine bloße Rechtscheibprüfung.

Die Textprüfung im Korrektorat: Plausibilität, Grammatik, Interpunktion und Rechtschreibung prüfen
Textprüfung: Korrekturlesen, Umbruchkontrolle, Schlussgrafik

Wie werden die Texte Korrektur gelesen?

Typoskripte in Word-kompatiblen Formaten korrigiere ich mit der Funktion „Änderungen nachverfolgen“/„Track changes“. Sie können sich die Änderungen einfach im Überarbeitungsbereich ansehen und einzelne Korrekturen annehmen oder ablehnen.

Umbruchkorrekturen überarbeite ich entweder im PDF-Dokument mit den Korrekturwerkzeugen von Adobe Acrobat Pro oder füge die Korrekturanweisungen handschriftlich mit den Korrekturzeichen nach DIN 16511* an.

Fahnenkorrekturen bearbeite ich ausschließlich mit den Korrekturzeichen nach DIN.

Schlusskorrekturen überarbeite ich in der PDF-Datei mit den Werkzeugen von Adobe.

Manuskripte (also tatsächlich handschriftlich erstellte Vorlagen) bearbeite ich mit den Korrekturzeichen nach DIN.

Die Korrekturphase beginnt

Für alle Arten des Korrektorats gilt: Ihr Text wurde schon lektoriert und mit inhaltlichen Änderungen ist bei dieser finalen Fassung des Textes nicht mehr zu rechnen. Sie oder Ihre Autoren sind die Experten für Ihren Text und als solche haben Sie sich vergewissert, dass alle Fakten und Inhalte stimmen.

Durch die Trennung der kreativen Phase (Texterstellung) und der Korrekturphase im Korrektorat kann ich mich bei der Textprüfung voll und ganz auf das Korrekturlesen konzentrieren, also die Plausibilität der Inhalte und die Zeichensetzung, Grammatik und Rechtschreibung zu prüfen.

Die Korrekturphase von der inhaltlichen Phase zu entkoppeln, hat für Sie den Vorteil, dass es nicht mehr zu weiteren zeitaufwendigen Korrekturschleifen kommen kann.

Ist der Text unlektoriert biete ich ein Korrektorat nur bei professionell erstellten Texten an.

Rechtschreibprogramm oder Korrektur lesen lassen?

Nutzen Sie beides!

Grammatik, Interpunktion und Rechtschreibung prüfen

Die Rechtschreibprüfung Ihrer Textverarbeitung kann sehr gut die ersten Fehler in Ihren Texten finden, z. B. eindeutige Rechtschreibfehler und Buchstabendreher. Sobald die Wörter aber nicht mehr in den Wortlisten der Programme stehen, geben diese meistens keinen Fehler mehr aus, damit der Nutzer nicht mit unzähligen Fehlalarmen belästigt wird: Wenn Sie viele ungewöhnliche zusammengesetzte Wörter in Ihren Texten verwenden, kann es sein, dass diese von den Rechtschreibprogrammen einfach übersprungen werden.

... und die Plausibilität

Die Rechtschreibprüfung wird sich auch nicht beschweren, wenn in Ihrem Text steht, dass das neue Smartphone nur 420 kg wiegt oder dem Patienten 3,5 kg des neuen Medikaments verabreicht werden soll. Grammatisch ist ja alles wunderbar, es ist eben nur nicht plausibel. Aber darum kümmere ich mich dann beim Korrekturlesen, der Umbruchkorrektur oder der Schlusskorrektur.

  • Korrektorat des Manuskripts / Texte Korrekturlesen („Gegenlesen“)

    Grammatik prüfen
    Zeichensetzung prüfen
    Rechtschreibung prüfen
    Plausibilität prüfen

  • Korrektorat der Druckfahne, des Prüfdrucks oder einer PDF / Umbruchkorrektur

    Rechtschreibung prüfen
    Zeichensetzung prüfen
    Grammatik prüfen
    Plausibilitätscheck
    + Typografische Prüfung

    Klicken Sie hier für Informationen zum Korrektorat der Druckfahne oder des Prüfdrucks (Umbruchkorrektur)

  • Korrektorat einer PDF-Datei + Kollationieren / Schlusskorrektur

    Rechtschreibung prüfen
    Zeichensetzung prüfen
    Grammatik prüfen
    Plausibilitätsprüfung
    + Prüfung der
    Typografie
    + Prüfung, ob die vorherigen Korrekturschleifen eingearbeitet wurden

    Klicken Sie hier für Informationen zum finalen Korrektorat einer PDF-Datei (mit Kollationieren aller vorherigen Korrekturen)

Wie läuft ein Korrektorat ab?

  1. Kostenlose Anfrage mit einem Textauszug, Ihrem Terminwunsch und Ihren Kontaktdaten
  2. Prüfung des Terminwunschs und Textauszugs
  3. Kostenvoranschlag mit Beschreibung der Dienstleistung
  4. Beauftragung des Korrektorats
  5. Durchführung des Korrektorats
  6. Übermittlung der korrigierten Texte per E-Mail oder Post
  7. Rechnung mit Rechnungsnummer und Zahlungsfrist als PDF per E-Mail

Hier Frage stellen!

Sie haben Fragen zum Korrektorat?

Sie wissen nicht, ob ein Korrekturlesen bei Ihrem Text reicht oder ob es eher eine andere Form des Korrektorats sein sollte? Ich kann Ihnen gerne dabei helfen herauszufinden, welche Art der Textprüfung Sie für Ihren Text benötigen!

 

Mathias Stolarz

– Freier Lektor (ADM) –

– Mitglied im Lektorenverband VFLL –

Es geht aber noch mehr!

Wenn Sie zusätzlich zum Korrekturlesen noch einzelne Daten, Telefonnummern oder Abschlusszahlen überprüfen oder korrigieren lassen wollen, bin ich für Sie und Ihren Text da.

Und falls man Ihrem Text doch etwas mehr unter die Arme greifen muss – ganz gleich ob inhaltlicher oder sprachlicher Art –, gibt es ja auch noch die Möglichkeit, eine Textredaktion oder Schlussredaktion statt des Korrektorats zu wählen.

* Die Korrekturzeichen nach DIN 16511 finden Sie zum Beispiel in:

  1. DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.) : Korrekturzeichen und deren Anwendung nach DIN 16511. 2. vollständig überarbeitete Auflage, Berlin : Beuth Verlag GmbH, 2006.
  2. Dudenredaktion (Hrsg.) : Duden - die deutsche Rechtschreibung : auf der Grundlage der aktuellen amtlichen Rechtschreibregeln. Berlin : Dudenverlag, 2017.
  3. Sailler, Johannes : Handbuch Korrekturlesen: Korrektur lesen, Korrekturablauf planen, Korrekturaufträge vergeben – mit Korrekturwissen von A bis Z. Norderstedt: BoD, 2017.
  4. Wahrig-Redaktion (Hrsg.) : Brockhaus, Wahrig, Die deutsche Rechtschreibung. Gütersloh ; München : Wissenmedia in der Inmedia-ONE-GmbH, 2011.
  5. Witzer, Brigitte (Hrsg.) : Duden, Satz und Korrektur. Mannheim: Duden, 2003.

oder online zum Beispiel auf Typolexikon.de

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